Der Rottenburger Kopp-Verlag: Verschwörungen allerorten

In der Bischofsstadt Rottenburg ist der rechts-esoterisch-weltverschwörerische Kopp-Verlag angesiedelt. Bei diesem handelt es sich um einen umtriebigen Verlag, der vor allem mit Konspirologen-Kost, Pseudohistorie und Pseudowissenschaft sein Geld macht. Und das nicht zu knapp, wenn mensch den Angaben des Verlages trauen darf. Demnach werden monatlich 150.000 Kataloge ausgeworfen und täglich 1.500 Pakete von 30 Mitarbeitern versandt (Presseinformation von 2008). Kein kleiner Hinterhof-Verlag also.

Der Kopp-Verlag verfügt über Anbindung zur extremen Rechten. Neben einer engen Kooperation mit dem rechtsextremen Tübinger Grabert-Verlag (und früher mit dem rechts-neuheidnischen Arun-Verlag), wird auch in rechten Publikationen Werbung für den Kopp-Verlag geschaltet. Beispielsweise in der nationalliberalen Monatszeitschrift „eigentümlich frei“ oder der ultrarechten Wochenpostille „Junge Freiheit“. Darüber hinaus haben auch einzelne Kopp-Autoren gute Kontakte zur rechten Szene bzw. dürfen ihr zugerechnet werden.

Insgesamt ist die Verbindung von Verschwörungen und Esoterik zu politisch rechten Einstellungen gar nicht so selten anzutreffen und auch nicht ungewöhnlich. Vielmehr ist die geradezu angelegt. Aus UfOs werden so schnell Reichsflugscheiben und aus dunklen Hintermännern, Illuminati oder „der Hochfinanz“ werden Freimaurer, Zionisten, Juden und Rothschilds. Letztlich landet fast jede Weltverschwörungstheorie wieder in antisemitischen Gewässern, denn fast jede Verschwörungstheorie ist strukturell mit dem Verschwörungsantisemitismus deckungsgleich und dieser ist historisch gesehen die Mutter aller Verschwörungstheorien.
In Kopp-Publikationen wird fast nie etwas von „den Juden“ als Verursachern geschrieben, aber generell bleibt diese Interpretationsmöglichkeit offen.

Die Kopp-AutorInnen im Kopp-Verlag, sowie die VerfasserInnen der Online-Artikel auf der Verlagshomepage sind eine Ansammlung recht gegensätzlicher Gestalten. Hier ein drei ausgewählte Kopp-Autoren als Beispiel:
* Der Ahmadinejad-Fan Jürgen Elsässer. Elsässer hat sich vom kritischen Antideutschen und Antinationalisten zum antiimperialistischen und antiamerikanischen Querfront-Vorkämpfer entwickelt. Auf der Kopp-Homepage versucht Elsässer in einem Artikel mit der Überschrift „Neda - die Märtyrerin mit dem Kreuz. Widersprüche bei der Berichterstattung über den Mord an einer iranischen Studentin“ Zweifel an den Mord an der iranischen Regimekritikerin Neda durch Schergen des Mullah-Regimes zu suggerieren. Von Elsässer stammen aber noch härtere Meinungen. In einem Beitrag vom 15.06.2009 auf seinem Blog bejaht Elsässer die Folter gegen als Mittel des Mullah-Regimes gegen die Aufständischen: „Das sollen die Repräsentanten des iranischen Volkes sein, oder auch nur der iranischen Opposition? Da lachen die Hühner im Capitol! Hier wollen Discomiezen, Teheraner Drogenjunkies und die Strichjungen des Finanzkapitals eine Party feiern. Gut, dass Ahmidenedschads Leute ein bisschen aufpassen und den einen oder anderen in einen Darkroom befördert haben.“
* Bruno Bandulet (* 1942) aus Bad Kissingen. Bandulet ist seit 1995 Herausgeber des politischen und rechten Hintergrunddienstes „Der DeutschlandBrief”, der einst das Organ der rechtspopulistischen Minipartei „Bund freier Bürger“ (BfB) war. Bandulet war auch selbst Beisitzer im BfB-Parteipräsidium.
* Die Gebrüder Grandt, Michael und Guido, die für den linken Alibri-Verlag 1999 eine durchaus lesenswerte Anthroposophie-Kritik („Waldorf-Connection“) verfasst haben. Michael Grandt verfasste zudem das Buch „Unternehmen Wüste - Hitlers letzte Hoffnung. Das
NS-Ölschieferprogramm auf der Schwäbischen Alb“ (2002), dass sich kritisch mit einem Nazi-Ausbeutungsprogramm auf der Zollernalb befasst.
Aber über die Jahre haben sich die Brüder anscheinend immer mehr selbst dem Irrationalismus zugewendet. Aus der Feder von Guido Grandt stammt das verschwörungstheoretische Kopp-Buch „Schwarzbuch Freimaurerei. Geheimpolitik Staatsterror Politskandale“ (2007). Und sein Bruder Michael versucht aus einer über 3000jährigen Geschichtsverfälschung abzuleiten, warum Israel ein unrechtmäßiger Staat sei:
„Nach den geschilderten Ereignissen dürfte zumindest klar sein, dass es ein »angestammtes« oder gar historisches Recht der Israelis auf das »Gelobte Land«, sprich Palästina nicht gibt. Dieses liegt lediglich in der biblischen Genesis begründet und ist seither Legitimation zu Besatzung, Folter und Mord.“

Zwei neue Kopp-Bücher sollen als Beispiel dafür dienen, warum Kopp-Produkte unter Rechten so beliebt sind.

*** Beispiel I: Haider als Opfer einer Verschwörung ***
Vom Bestseller-Verschwörungsautor Gerhard Wisnewski stammt ein druckfrisches Buch mit dem Titel „Jörg Haider – Unfalltod, Mord oder Attentat?“ . Darin macht der Autor aus dem rechten Saufbold ein Attentatsopfer. Wisnewski versucht den Eindruck eines Anschlags durch Geheimdienste zu erwecken. Er nennt zwar nicht direkt den Mossad, aber vielen seiner AnhängerInnen dürfte dieser (antisemitische) Gedanke gekommen sein.
So wird der verblichene Austrofaschist Haider zum Märtyrer. Was der Autor damit befriedigt ist vor allem ein Bedürfnis. Und zwar nicht nach Wahrheit, sondern nach Aufrechterhaltung des Scheins. Der Vorzeigefamilienmensch und Law&Order-Mann Haider darf einfach nicht betrunken und aus einer Schwulenbar kommend den Rennfahrer gespielt haben. Aus einem „darf nicht“ wird dann schnell ein „kann nicht sein“. Also wird nach Alternativen gesucht.
Wenn rechte Pophelden sterben ist es wie bei normalen, es wuchern die Verschwörungstheorien und sie werden mit einem Heiligenschein ausgestattet. Dazu werden alternative Zukunftsvisionen erstellt: Wenn er nicht gestorben wäre, dann …
So heißt es dann auch folgerichtig in der Verlags-Ankündigung zum Buch: „Haider ist in dem Moment gestorben, wo er auf dem Weg war, bundespolitisch wieder mehr Macht zu erringen. Das dürfte den Tätern nicht gefallen haben.“
Brav wird diese Verschwörungsfantasie wiedergekäut vom NPD-Parteiblatt über das neonazistische Infoportal „Freier Beobachter Bodensee“ bis zur Haider-Partei BZÖ, deren Pressemann eine ominöse „Hochfinanz“ hinter dem Haider-Tod vermutet.
Wisnewski gewährte dem iranischen Staatsrundfunksender IRIB mehrfach Interviews in denen er Verschwörungstheorien wiederkäut. Kein Wunder. Der theokratische Iran besitzt bekanntermaßen eine Staatsführung, in der antisemitische Verschwörungstheorien gerne geglaubt werden.

*** Beispiel II: Bürgerkriegs-Voraussage für Deutschland ***
Islam-Paranoiker und Rechtsaußen-Autor Udo Ulfkotte (* 1960) veröffentlichte dieses Jahr nach „SOS Abendland“ (2008) mit „Vorsicht Bürgerkrieg“ sein zweites Buch im Kopp-Verlag. Inhaltlich scheint es um den angeblichen Untergang des Abendlandes durch MigrantInnen, insbesondere Muslime, zu gehen. In der Verlags-Ankündigung heißt es: „In diesem Buch lesen Sie, in welchen Gemeinden, Städten und Stadtteilen Deutschlands die Bundesregierung zukünftig innere Unruhen erwartet. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Finanzcrash und Massenarbeitslosigkeit, Werteverfall, zunehmende Kriminalität, Islamisierung, ständig steigende Steuern und Abgaben, der Zusammenbruch von Gesundheits- und Bildungssystem und die vielen anderen verdrängten Probleme werden sich entladen. Linke gegen Rechte, Arme gegen Reiche, Ausländer gegen Inländer, mittendrin religiöse Fanatiker - das explosive Potenzial ist gewaltig.“
Auch hier steigt die „Deutsche Stimme“ oder das braune Blatt „Blaue Narzisse“ brav auf die Vorlage ein.

Bild: 
Bild: 
Bild: 
Bild: 
Bild: 
unmoderated

"Letztlich landet fast jede Weltverschwörungstheorie wieder in antisemitischen Gewässern, denn fast jede Verschwörungstheorie ist strukturell mit dem Verschwörungsantisemitismus deckungsgleich und dieser ist historisch gesehen die Mutter aller Verschwörungstheorien."
Der Verfasser dieses Satzes sieht anscheinend überall, wo Verbindungen und Einflussnahmen des Großkapitals, der Banker und der Wirtschaft auf die Politik, die es ja ohne Zweifel gibt (vom "normalen" Lobbyismus bis hin zu den Bilderberg-Konferenzen), kritisiert werden, Antisemitismus.
Du bist wohl ein Antideutscher und dein Blickfeld scheint wirklich sehr eingeschränkt zu sein. Du tust mir leid!
Hinzu kommt, dass der Kopp-Verlag alles Mögliche veröffentlicht, von rechts stehenden Autoren über unpolitische Esoterik-Spinner bis hin zu linken Autoren. Den Kopp-Verlag daher generell einfach als "rechts" zu bezeichnen, ist zu einfach.
Und Wisnewski ist bestimmt kein Rechter, sondern ein Linker. Ich habe schon Bücher von ihm gelesen, die sehr lesenswert waren, z.B. über Phantomterrorismus (Unterwanderung der RAF durch Staat/Geheimdieste) oder "Verschlußsache Terror". Sehr interessante und lesenswerte Bücher.
Das Haider-Buch habe ich nicht gelesen. Aber du bestimmt auch nicht. Stattdessen hast du eine Vorverurteilung vorgenommen. Woher willst du wissen, ob Haider betrunken war oder nicht, ob es ein Unfall war oder etwas anderes? Zumindest solltest du das Buch lesen und dich selbst damit kritisch auseinandersetzen, und nicht einfach den Autor als "rechts" brandmarken, nur weil er sich mit solch einem Thema beschäftigt - wie ich Wisnewski kenne, ist es sicher nicht seine Absicht, Haider als "Märtyrer" darzustellen.

unmoderated

Ich lese zur Zeit das Buch von F. William Engdahl "Der Untergang des Dollarimperiums" und kann dieses Buch waermstens weiterempfehlen. Engdahl hat nicht die geringste Angst gegen die etablierten Normen des politischen Korrektheitsschwachsinns zu verstossen. Das weist ihn in meinen Augen als unabhaengigen Denker und zeitgeschichtlichen Forscher aus.
In einigen Punkten stimme ich nicht mit ihm ueberein. Voellig zurecht betrachtet er die Geschichte der beideen Weltkriege gegen Deutschland unter dem Gesichtspunkt der Fianzinteressen und stellt klar heraus, dass die Finanzierung des ersten Weltkrieges ohne die im Dezember 1913 erfolgreich durchgezogene Gruendung des amerikanischen Federal Reserve Systems - einer von privaten internationalen Grossbankiers beherrschten Zentralbank mit dem Monopolrecht zur Dollarerzeugung - die Finanzierung dieses Weltkrieges fuer die Alliierten Maechte, England und Frankreich, nicht moeglich gewesen waere. Er stellt klar, dass die Planung dieses Krieges durch englische und amerikanische Machteliten bereits mehr als 10 Jahre vor Kriegsbeginn nachweisbar ist.
Wo ich nicht mit ihm uebereinstimme ist seine Ansicht, Lenin waere bewusst von der deutschen obersten Heeresleitung nach Mokau gebracht worden. Ludendorff bestreitet das entschieden. Was aber fest steht ist, dass Trotzki mit mehreren hundert juedischen Kadern von New York nach Moskau reiste und diese sich mit Lenin zusammentaten um die Revolution zu organisieren. Das erste Kommunistische Zentralkommittee bestand mit einer einzigen Ausnahme ausschliesslich aus Juden. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass die Bankiers Wilson zum Kriegseintritt gebracht hatten. Damit war aus der Sicht der amerikanischen Bankiers der Sieg ueber Deutschland gesichert und Russland war nicht mehr notwendig.

unmoderated

Was für ein unglaublicher Schmarrn

unmoderated

Stimme ich Ihnen zu. Zumindest wissen wir durch den Beitrag nun, welches Buch wir uns tatsächlich nicht anzutun brauchen.

unmoderated

Der wo des kennt und der wo des mog füa den is des hechste!

unmoderated

Verstehe die Aufregung nicht. Entweder, man hält das Zeug für totalen Schmarrn. Dann ist es aber egal, es eine Wirkung auf Leute hat.
Oder aber, man hält die Leser für leicht manipulierbar (warum werden die dann aber nicht durch die offiziellen Biographien und Verlautbarungen manipuliert?) -

Dann darf natürlich nur die Meinung der Regierung als die einzig gültige gelten.

unmoderated

Natürlich ist alles Schmarr'n.
Deshalb geht es uns ja so gut. Steuerbelastung von fast 75% (incl. aller Nebensteuern und Abgaben)
Ich glaube an den Staat und vertraue allen Politikern. Denn es gibt nur gutes im Menschen.
Und das Pollitiker, große Kritiker und Journalisten die etwas ändern wollten, schnell von der Bildfläche "verschwinden" ist doch reiner Zufall.

Achja ich Glaube auch an dem Weihnachtsmann und Osterhase, nur damit ihr es wisst !

unmoderated

… und ich glaube an die deutsche Grammatik.

unmoderated

Haider war also nur ein "Pollitiker", der "etwas ändern wollte", ja? Ist das jetzt neuerdings die Standardbeschreibung für Rechtspopulisten und Neonazis?
Wer sollte denn übrigens ein Interesse daran gehabt haben, jemanden wie Haider aus der Welt zu schaffen? Die einzige Gruppe von Menschen, die an Haiders unrühmlichem Gang über den Jordan ein Interesse hatte, sind die werktätigen Massen Österreichs. Und die sind sich ihrer Lage in so vollkommenem Maße unbewusst, dass sie den Möchtegern-Gröfaz schließlich mit 25% gewählt haben. Im Interesse der "Mächtigen", d.h. der Magnaten aus Finanz und Industrie, war jedenfalls der Tod von Haider sicher nicht.
Fazit: Dass es in der Geschichte allerlei obskure Geheimdienstaktionen gegeben hat, die damals als "Verschwörungstheorie" abgetan wurden aber heute erwiesen sind, kann nur ein Idiot bestreiten. Aber Haider ist seines Zeichens wohl einfach besoffen gegen einen Baum gefahren. Die Geschichte kennt eben auch ganz normale Glücksfälle.

Cemal

unmoderated

Ein Vogehen wie im obigen Artikel ist vor allem geprägt durch nicht nachweisbare Unterstellungen.
Beispiel:
"Wisnewski versucht den Eindruck eines Anschlags durch Geheimdienste zu erwecken. Er nennt zwar nicht direkt den Mossad, aber vielen seiner AnhängerInnen dürfte dieser (antisemitische) Gedanke gekommen sein."
Weiter unten heißt es dann schon:
"Wisnewski gewährte dem iranischen Staatsrundfunksender IRIB mehrfach Interviews in denen er Verschwörungstheorien wiederkäut. Kein Wunder. Der theokratische Iran besitzt bekanntermaßen eine Staatsführung, in der antisemitische Verschwörungstheorien gerne geglaubt werden."
Hier wird zunehmend eine Nähe Wisnewsiks zum Antisemitismus suggeriert, die bei Wisnewski meines Wissens nach nicht nachweisbar, und ich denke auch nicht gegeben, ist.
Eine solche Kritik am Kopp-Verlag erfüllt ihren beabsichtigten Zweck nicht, sondern macht es dem Verlag und seinen AnhängerInnen im Gegenteil leicht, die Kritik abzutun. Damit wird nichts erreicht (vielleicht sogar noch das Gegenteil vom eigentlich beabsichtigten).
Was her muss ist eine nüchterne, nicht ideologisch geprägte Aufklärung. Eine solche ist hier nicht gegeben. Durch Sätze wie "fast jede Verschwörungstheorie ist strukturell mit dem Verschwörungsantisemitismus deckungsgleich" entlarvt der Autor sich selbst als einer Ideologie anhängend, und zwar einer, die selbst sehr in der Kritik steht und auch sehr kritikwürdig ist - der "antideutschen" Ideologie.
Die Voraussetzung für eine sachliche Kritk wäre, sich erst einmal intensiv mit dem Verlagsprogramm auseinanderzusetzen: Was publiziert der Verlag wirklich? Ist es gerechtfertigt, den Verlag schlicht als "rechts" einzustufen, oder ist es evtl. so, dass das Sammelbecken der Verschwörungstheorie Personen aller politischen Spektren anzieht - oder, was ich denke, viele in diesem Bereich, die rechtes Gedankengut wiedergeben, sich gar nicht darüber bewusst sind, weil sie sich selbst als "unpolitisch" sehen und im Allgmeinen nicht so gut informiert sind?
Das alles und noch viel mehr wäre vor einer sachlichen Kritik zu klären.
Meines Wissens nach orientiert sich die Verschwörungs-Szene beispielsweise viel an dem, was aus den USA kommt, und die Szene dort ist von Konservativen geprägt, und zwar Konservativen nach US-amerikanischer Art, d.h. "Verfassungspatrioten", denen die individuelle Freiheit das höchste Gut ist. Wie z.B. wieder bei den Demonstrationen gegen die Umstrukturierung des Gesundheitssystems durch Obama deutlich geworden ist, differenzieren diese US-Konservativen nicht zwischen sozialistischen und nationalsozialistischen Systemen, in einem Atemzug kann Obama einerseits vorgeworfen werden, er wolle in Amerika den Sozialismus einführen und kann er andererseits mit Hitler verglichen werden - in dem Denken dieser Leute ist das, wie es aussieht, widerspruchsfrei möglich, weil sie beide Systeme einfach mit Diktatur gleichsetzen, die gegen die Freiheit des Einzelnen gerichtet ist. Aus diesem Denken heraus entstehen Vorstellungen wie die, dass z.B. die Bilderberger eine "sozialistische Weltregierung" planen würden. Ich habe das oben abgebildete Buch von Torsten Mann nicht gelesen, aber ich vermute, dass eher solche aus den USA importierte Vorstellungen dahinter stehen als explizit rechte Verschwörungstheorien nationalsozialistischer Prägung. Genau dies versucht der Autor allerdings zu suggerieren, wenn er einfach ein NS-Propaganda-Plakat neben das Buch von Torsten Mann setzt und "Original & Nachahmung" dazuschreibt. Eine solche Kritik ist allerdings absolut platt und übersieht einiges. Wahrscheinlich hat der Autor nicht ein einziges Buch von denen, die er als Beispiele aufgeführt hat, gelesen, geschweige denn, die darin vertretenen Vorstellungen einmal genau nach ihrer Herkunft befragt und analysiert, was schade ist, denn nur wenn diese Arbeit geleistet wird ist eine Kritik, die wirklich diesen Namen verdient, möglich. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, sollte diese ideologiekritische Kritik dann nüchtern-sachlich vorgetragen werden und keinesfalls selbst von Ideologien geprägt sein. Das ist hier aber eindeutig der Fall, etwa, wenn jede "Verschwörungstheorie" assoziativ mit dem "Verschwörungsantisemitismus" in Verbindung gebracht wird. Wie in obigem Kommentar ungewollt deutlich wird, ist im diffusen, "unpoltisch"-esoterischen Verschwörungsbereich der Schritt zu solch einem "Verschwörungsantisemitismus" tatsächlich nicht weit (tatsächlich ließ übrigens Wilhelm II. und die deutsche Oberste Heeresleitung aus strategischen Gründen Lenin und andere russische Revolutionäre nach der Februarrevolution 1917 aus der Schweiz durch Deutschland reisen, weiter ging es über Stockholm nach Russland; hierbei handelt es sich um ein historisches Faktum, bei dem eine Erwägung, ob man ihm zustimmt oder nicht, nicht möglich ist - es hat sich einfach so abgespielt. Brennend interessieren würden mich allerdings Beweise dafür, dass "das internationale Finanzkapital" den ersten Weltkrieg schon Jahrzehnte vorher geplant haben soll - regelmäßig bleiben Autoren in diesem Bereich allerdings Nachweise über Behauptungen solcher Tragweite schuldig...). Dass es in diesem Bereich (mitunter sehr starke) rechte Tendenzen und die Kolportation von antisemitischen Stereotypen gibt, darf allerdings wiederum nicht dazu führen, alles einmal als "Verschwörungstheorie" Gebrandtmarkte (von dem ja einiges inzwischen als wahr aufgedeckt ist, s. z.B. die "Bilderberger" oder die NATO-Geheimarmeen ("Gladio"), etc.) platt als "strukturell antisemitisch" abzulehnen - ein solches Denken lässt sich, mit Verlaub, schon fast selbst als "Verschwöungstheorie" ansehen und führt zu keiner fruchtbaren Kritik.
Folgerung also: Immer schön differenzieren und differenziert bleiben!

unmoderated

Sodele, da haben die Antideutschen also mal wieder zugeschlagen. Ich sehe Wisnewski in gefährlicher Nähe zum Antisemitismus. Wisnewski ist nicht direkt antisemitisch, aber seine „Theorien“ lassen sich durchaus antisemitisch ausdeuten. Ob der Autor das so will, weiß ich nicht. Nach 1945 und den bekannt gewordenen Folgen von Falsifikaten (Fälschungen) wie den Protokollen der Weisen von Zion (gibt’s einen netten Comic von Will Eisner dazu) ist es wichtig auf solche Übergänge zum Antisemitismus hinzuweisen. Ich kann natürlich auch an Verschwörungstheorien lediglich kritisieren, dass sie unrichtig sind und eine echte Herrschaftskritik und -Analyse verhindern.

Der Verlag ist tatsächlich ein Verlag, der alle und jeden bedient. Aber die Tendenz Werke und Artikel herauszubringen, die gegen Feminismus und Linke (besonders 68er) gerichtet sind und dumpfe rassistische Ressentiments wiedergeben (Ulfkotte) machen aus dem KOPP-Verlag einen rechten Verlag, wenn auch noch nicht einen eindeutig extrem rechten. Dass das Sortiment breiter gefasst ist, ändert an dieser Einstufung nix. Wenn beispielsweise eine Burschenschaft nach einem Kriegsschuldleugner auch mal einen Grünen Abgeordneten als Referenten einlädt, ist das kein Ausgleich.
Klar, einige Verschwörungstheorien stammen aus den USA, aber bei weitem nicht alle. Ich sehe den KOPP-Verlag nicht im Gefolge von Tea-Party und Co. Wenn Torsten Mann direkt zu den Grünen Werke verfasst und sie als Kinder von 68er und Kritischer Theorie sieht dann bedient er ein sehr deutsches rechtes Ideologem.

unmoderated

Der obige Kommentar kritisiert doch gerade, dass der Autor nicht ausreichend differenziert - in seiner Antwort nun zeigt sich, dass er genau dazu anscheinend wirklich nicht in der Lage ist: Nun wird er sogar noch undifferenzierter, und Wisnewski wird nun schon in einem Atemzug mit den Protokollen der Weisen von Zion genannt...
Und sog. "Verschwörungstheorien" sind also einfach allesamt "unrichtig"? Wieder eine sehr undifferenzierte Sichtweise, vor allem nach dem Hinweis in obigem Kommentar, dass ja einige als "Verschwörungstheorie" geltenden Sachverhalte sich inzwischen als Fakten herausgestellt haben etc.
Aber um eine differenzierte Kritik üben zu können, die nicht nur mit Pauschalurteilen, die aus Titeln oder Themen von Büchern assoziativ abgeleitet werden, arbeitet, sondern in der Lage ist, diese Behauptungen mit entsprechenden Zitaten aus den Büchern wirklich zu belegen, wäre es ja notwendig, die Bücher aus dem Kopp-Verlag auch einmal wirklich zu lesen und durchzuarbeiten, und das ist eben nun einmal anstrengender, als Comics zu lesen und diese dann als "Beweis" anzuführen...
Also, ich muss schon sagen, und ich bekräftige meine Aussage mit einem Zitat von Donald Duck: "Ich bin schwer enttäuscht" ("Die tollen Trapper", Barks Comics & Stories 1, S. 66).

P.S.: Es scheint wohl eine besonders kuriose Spielart des "Verschwörungsantisemitismus" zu geben, der überall Antisemitismus sieht und unterstellt, wo dieser überhaupt nicht da und nachweisbar ist.

unmoderated

> Mal die angeführten Bücher statt Comics lesen, wie wärs?

KOPP-Bücher wurden auch gelesen und kritische Rezensionen dazu geschrieben. Das Ergebnis ist hier http://www.jpberlin.de/tueinfo/cms/node/19013 und hier http://www.jpberlin.de/tueinfo/cms/node/19083 nachzulesen.
Im Übrigen fand ich Will Eisners Comic anstrengender zu lesen als z.B. das KOPP-Buch „Verbotene Ägyptologie“, ein Bücherwühlkisten-Fund.

> Es scheint wohl eine besonders kuriose Spielart des "Verschwörungsantisemitismus" zu geben, der überall Antisemitismus sieht und unterstellt, wo dieser überhaupt nicht da und nachweisbar ist.

Nö. Es geht darum, dass Antisemitismus strukturell den meisten Verschwörungstheorien ähnelt (kleine Gruppe von Hintermännern/-familien, kontrollieren alles, wollen alles [Weltherrschaft natürlich]). Daher sind die Übergänge gegeben und sehr fließend. Einige Personen halten die Zusammenhänge für so zwingend, dass sie von „strukturellen Antisemitismus“ sprechen. Ich seh dass nicht immer so, aber die Ähnlichkeit springt mir Mal ums Mal ins Auge.
Natürlich können Ähnlichkeiten auch über Zeichnungen und Buchcover ermittelt werden. Wenn ein Buchcover aussieht wie die Neuauflage eines antibolschewistischen Hetz-Plakates, dann kann der Autor das bemerken und kritisieren. Der Artikel sollte auf rechte Tendenzen im KOPP-Verlag hinweisen, er hat nicht in Anspruch genommen das Verlags-Programm haargenau zu analysieren.

unmoderated

Wie in einer der genannten Rezensionen schon, neben anderen Kommentaren, der Widerspruch von Michael Vogt zeigt, sind diese sog. "kritischen Rezensionen" wohl ebenfalls überaus schlecht recherchiert.
Eine solche "Kritik", die offensichtlich teilweise mit schlicht falschen Behauptungen und Unterstellungen arbeitet und ansonsten äußerst assoziativ vorgeht und vor allem von den eigenen politischen Positionen des Autors so durchdrungen ist, dass sie unsachlich und nicht allgemein gültig wirkt, bewirkt gar nichts.
Und es geht nicht darum, ob der Autor es "anstrengender" findet, einen Comic zu lesen als ein Buch aus dem Kopp-Verlag, es ging um die Forderung, dass, wenn man den Verlag einer Kritik unterziehen will, die tragfähig ist und Konsistenz hat, nicht mit bloßen Behauptungen und z.B. aus bloßen Covern von Büchern abgeleiteten Assoziationen (offensichtlich ohne den Inhalt des Buches dann gelesen zu haben) arbeiten kann. Wenn es darum geht, die angebliche Rechtslastigkeit des Kopp-Verlags zu zeigen, dann könnte, statt mit Unterstellungen und Vermutungen zu arbeiten, das zusammengetragen werden, was wirklich faktisch an rechten Publikationen und Strukturen im Verlag vorhanden ist.
Dies geschieht hier aber leider nicht.
Hier wird keine sachliche, für einen Großteil der Menschen (unterschiedlicher politischer Prägung) nachvollziehbare Kritik geübt, stattdessen ist es offensichtlich, dass der Autor sich in seinen Interpretationen leiten lässt von eigenen politischen Vorstellungen. Wie aber soll eine solche Kritik außerhalb des kleinen Dunstkreises der radikalen Linken (wo sie sowieso ziemlich unangebracht ist, denn wer von denen liest schon Kopp-Bücher) wirken, und wie dort, wo sie eigentlich wirken sollte, nämlich in der sich selbst eher als "unpolitisch" verstehenden Verschwörungs-Szene, in der die Kopp-Bücher verbreitet sind und die darauf aufmerksam gemacht werden sollten, dass sie sich, wenn sie glauben, was in einigen Kopp-Büchern steht, rechte Ideologeme aneignen?
Hier sollte der Autor einmal seine eigenen Auffassungen, die seinerseits von sog. "antideutscher" Ideologie zumindest beeinflusst zu sein scheinen, zurückstellen. Einmal davon abgesehen, dass ich das Konstrukt des "strukturellen Antisemitismus" für blödsinnig, unbegründet (ist jetzt jemand wie Daniele Ganser "struktureller Antisemit", oder was? Oder alle Leute, die auf Unzulänglichkeiten der "offiziellen Version" des 11. September heinweisen?) bis gefährlich (weil den Antisemitismus-Begriff (als bloßen politischen Kampfbegriff) inflationär gebrauchend und damit entwertend) halte - was bringt es denn überhaupt, so anzusetzen bei einer Kritik? Es ist doch total kontraproduktiv, den Leuten, die Kopp-Bücher lesen und sich nicht darüber bewusst sind, dass darin mitunter auch rechte Inhalte transportiert werden, einfach mal generell Antisemitismus (und sei dieser "strukturell"...) vor den Latz zu knallen, da erreicht man doch gar nichts, da wenden sich diese Menschen dann ab (denn wer bekommt schon gern unterstellt, Antisemit zu sein), ohne dass irgendetwas von der weiteren Kritik bei ihnen angekommen ist, und so hat mann dann gar nichts erreicht.

unmoderated

Eine solche "Kritik", die offensichtlich teilweise mit schlicht falschen Behauptungen und Unterstellungen arbeitet

Wo sind denn die ganzen offensichtlich falschen Behauptungen? Herrgott! Ihr beide labert die ganzen Zeit um den heißen Brei rum, von wegen, die Rezension sei falsch/richtig - ohne überhaupt auf den Inhalt des Buches einzugehen. Hast DU das Buch denn gelesen? Wenn ja, dann schreib halt endlich hin, was im Buch richtig und in der Rezension falsch steht. Wurde er jetzt doch vom Mossad gekillt, oder nicht? Hast du da verlässlichere Infos drüber als der "antideutsche" Autor? Raus mit der Sprache :-O

unmoderated

Falls du meine Kritik an obigem Artikel aufmerksam gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass es mir nicht so sehr darauf ankommt, "was im Buch richtig und in der Rezension falsch steht", sondern dass ich das Vorgehen des Autors, Wisnewski rein assoziativ mit Antisemitismus in Verbindung zu bringen, kritisiert habe. Antisemitismus aber findet sich in dem Buch nicht, und der Autor schreibt in seinem Artikel ja auch selbst, dass Wisnewski den Mossad mit keinem Wort erwähne, unterstellt aber, dass LeserInnen das so verstehen könnten. Rein assoziativ und ohne jeglichen Beleg rückt der Autor Wisnewski in die Nähe von Antisemitismus und arbeitet dabei mit falschen Unterstellungen. Das war u.a. der Inhalt meiner Kritik.

unmoderated

Du kannst ja gerne kritisieren, dass der Buchautor rein assoziativ als Antisemit bezeichnet wird, da habe ich nichts dagegen. Wieso reitest du dann aber so darauf rum, dass man gefälligst das Buch lesen sollte und keine Comics, weil dann weiß man ja, was wirklich drin steht? Wenn man Verschwörungstheorien als strukturellen Antisemitismus bezeichnen will, ist es scheiß egal, ob man das Buch ganz genau studiert hat oder nicht. Darauf kommts nicht an. Weder diskutierst du mit dem Rezensenten über den Inhalt des Buches - Wurde Haider jetzt von einem Geheimdienst umgebracht? Wurde er nicht? - dann müsstest du nämlich irgendwelche Belege liefern. Noch kritisierst du einfach den Fehler einer Kritik, die alles möglich unter Antisemitismusverdacht stellt. Stattdessen beschimpfst du den Rezensenten als Faulenzer, der lieber Comics statt Bücher liest und sowieso keine Ahnung hat. Soll er sich lieber zuerst alle(!) Bücher des Kopp-Verlags reinziehen und dann erst sagen, Verschwörungstheorien wären strukturell antisemitisch? Wäre dir das lieber?

unmoderated

Ich habe kritisiert, dass die Kritik des Autors am Kopp-Verlag nicht viel Substanz hat, assoziativ arbeitet und keine Belege bringt.
Belege wären z.B. Zitate aus Büchern, die seine Behauptungen bestätigen. Natürlich muss er dazu nicht alle Bücher aus dem Kopp-Verlag lesen, aber Belege fehlen hier VÖLLIG. Und ich befürchte eben, dass eine solche Kritik nichts bringt, eben weil sie keine Substanz hat.

"Noch kritisierst du einfach den Fehler einer Kritik, die alles möglich unter Antisemitismusverdacht stellt.":
Genau! Das mache ich, und das ist alles, was ich beabsichtigt habe.
Ich will hier nicht darüber diskutieren, ob Haider von einem Geheimdienst umgebracht worden ist oder nicht. Darum kann es in einer Kritik des Kopp-Verlages nicht gehen. Ich muss deshalb überhaupt keine Belege irgendeiner Art bringen - ich habe lediglich am Stil des Autors kritisiert, dass er keine Belege für seine Behauptungen bringt. Ich selbst mache keinerlei Behauptungen, die ich belegen müsste.

Und wie ich in einem Kommentar weiter oben ausgeführt habe, soll der Autor am besten überhaupt nicht sagen, dass Verschwörungstherien "strukturell antisemitisch" sind, u.a. weil ich solche Kritik für kontraproduktiv halte.

unmoderated

Im Tagblatt heute ein Artikel zur Berichterstattung des Kopp-Verlags über die Loveparade:

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/rottenburg_artikel,-Trittbrettfa...

unmoderated

Ich studiere die Inhalte der Bücher des Kopp-Verlages seit Jahren und suche mir ab und zu mal was aus, was mich interessiert. Rechtextreme Literatur habe ich dabei noch kein einziges Mal erwischt. Dass man speziell bei esoterischen Themen und Verschwörungstheorien gut informiert sein muss, um die Spreu vom Weizen zu trennen, dürfte informierten Leuten hinlänglich bekannt sein.

Was ich dem Autor dieses Artikels über den Kopp-Verlag vorwerfe, ist, sich der bequemsten Art des Rufmords zu bedienen: wenn einem jemand nicht passt, braucht man ihn nur des Rechtextremismus und des Antisemitismus zu beschuldigen. Und schon nehmen massenhaft unsichere potentielle Sympathisanten sofort panischen Abstand. Es gibt halt nichts Einfacheres, als den Deutschen bei seinem schlimmsten Teufel zu packen: dem latenten Schuldgefühl. Die genannten Schlagwörter funktionieren allerdings auch anderswo ganz gut.
Dabei wurde hier nicht gut differenziert: würde sich der Autor tatsächlich mit allen verfügbaren Produkten des Kopp-Verlags auseinandersetzen, müsste er dieses pauschale Urteil bald widerrufen. Ich sehe den Verlag eher als ein Sammelsurium von Außenseiter-Literatur, deren Wert nicht immer gut genug auf den Zahn gefühlt wird. Rechts oder links ist dabei eher unerheblich.

"Letztlich landet fast jede Weltverschwörungstheorie wieder in antisemitischen Gewässern, denn fast jede Verschwörungstheorie ist strukturell mit dem Verschwörungsantisemitismus deckungsgleich und dieser ist historisch gesehen die Mutter aller Verschwörungstheorien.
In Kopp-Publikationen wird fast nie etwas von „den Juden“ als Verursachern geschrieben, aber generell bleibt diese Interpretationsmöglichkeit offen."

Das ist falsch. Ich empfehle dazu als ein Beispiel das Buch "Heimliche Herrscher" von Jim Marrs, in Deutschland im Kopp-Verlag erhältlich, ich habe es allerdings im Original gelesen. Den Beweis des Antisemitismus in diesem Buch hätte ich gerne mal erläutert bekommen.

unmoderated

.... was der Mensch glaubt, denn wissen kann er nichts.

unmoderated

Mainstream ist Wahrheit, alles andere sind (rechte) Verschwörungstheorien? Wäre ja schön, wenn die Welt wirklich so einfach wäre. Ist sie aber nicht. Wie Kant bereits ganz zu Recht postulierte, kommt der Mensch nicht umhin, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Die Veröffentlichungen des Kopp Verlags samt und sonders ungeprüft für bare Münze zu nehmen, ist natürlich grober Unfug. Ebenso grober Unfug allerdings ist es, alles einfach als "rechts" und/oder "Verschwörungstheorie" abzutun. Siehe dazu auch: Die Sache mit den Verschwörungstheorien

unmoderated

Offensichtlich ist dem Autor hier der Kopp Verlag und dessen Autoren ein Dorn im Auge, aus welchen Gründen auch immer. Objektivität und Differenziertheit haben in seiner Welt vollgestopft mit Vorurteilen keinen Platz. Diese Art von unsachlicher Kritik macht schon sehr nachdenklich und ist zu misstrauen...