IMI lädt ein: Auswertung der Münchner Sicherheitskonferenz 2013 / Hintergründe zu Mali

05.02.2013 19:00

Dienstag, 5.2.2013, 19:00 Uhr im IMI-Büro im Sudhaus, Hechingerstrasse 203

Die Münchner Sicherheitskonferenz, bzw. die Proteste dagegen, sind einer der wichtigsten Termine der Friedens- und Antikriegsbewegung. Dieses Jahr findet die mal als „Klassentreffen westlicher Sicherheitspolitiker“ (Focus), mal als das „weltweit wichtigste Treffen von Außenpolitikern und Militärs“ (Financial Times) bezeichnete Konferenz vom 1. bis zum 3. Februar statt. Geleitet wird die Veranstaltung vom umstrittenen tübinger Honorarprofessor Wolfgang Ischinger.
Die Bedeutung der Sicherheitskonferenz, in die in den letzten Jahren auch mehr und mehr die Wirtschaft mit einbezogen wird, rührt vor allem daher, dass dort in vertraulichen Randgesprächen, aber teils auch in aller Öffentlichkeit wesentliche Weichen der westlichen Kriegspolitik gestellt – dieses Jahr gilt dies besonders für die Auseinandersetzungen in Syrien und Mali. Aus diesem Grund sollen in der Veranstaltung die wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Sicherheitskonferenz aufgearbeitet und bewertet werden.
Informationen zu den Protesten gegen die Münchner Sicherheitskonferenz finden sich hier: http://sicherheitskonferenz.de/de

(Die Reihe “IMI lädt ein” findet regelmäßig am ersten Dienstag des Monats statt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Sie ist allerdings weniger als Vortragsveranstaltung gedacht, sondern soll in lockerer Runde v.a. dem Austausch dienen. Neben der Sicherheitskonferenz kann somit auch die aktuelle Intervention in Mali diskutiert werden)