Lügenpartei AfD Tübingen

Die Ankündigung der AfD auf dem Holzmarkt am 26. August 2017 erneut einen Stand zu veranstalten war fiel in die Kategorie Fake-News.
Die AfD verkündete in kleinkindlicher Freude auf Facebook: „Heute ist ein richtig guter Tag für die AfD in Tübingen. Treffpunkt war heute um 7:30 Uhr Uhr vor dem Nonnenhaus. Von dort aus sind wir mit unseren Unterstützern aus Thüringen nach Lustnau und in das Französische Viertel ausgeströmt, um zu flyern und mit Bürgern ins Gespräch zu kommen. [...] Heute Abend gibt es es dann noch eine geschlossene Vortragsveranstaltung mit einem Spitzenpolitiker aus Thüringen in einem Lokal in Tü-Hirschau.“
Was der Tübinger AfD aber dabei entging, ist ihre selbst betriebene Isolation durch ihre Fake-Ankündigung. Nicht nur Gegner*innen der AfD informieren sich auf Facebook über sie, sondern auch ihre Sympathisanten. Auch diese wurde somit von ihrer eigenen Partei getäuscht. Die AfD bleibt damit in Tübingen eine Partei, die weitgehend klandestin agieren muss. Nur Eingeweihte erhalten einen Zugang zu ihr. Es ist nicht einfach mal möglich bei einem Infostand von ihr vorbeizuschauen oder eine Vortragsveranstaltung zu besuchen.
Außerdem bewies die Partei mit ihrem Rückzug in die Vororte, dass ihr der Stresspegel für einen angekündigten Infostand in der Innenstadt offenbar zu hoch ist. Gemeinhin wird so ein Verhalten als Einknicken bezeichnet.
Das erfolgreiche Versteckspiel vor den Antifas mag die AfD vielleicht amüsieren, hält sie aber von einer Normalisierung und einer normalen Parteiarbeit ab.

PS: Offenbar haben einige Menschen noch einen AfD-Infostand in Hechingen besucht:
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.hechingen-clowns-crashen-wahlka...