75. Jahrestag der Hinrichtung der Geschwister Scholl und von Christoph Probst (Weiße Rose) (12:30-13:45 Uhr Geschwister Scholl Platz)

22.02.2018 12:30
22.02.2018 13:45

Am 22. Februar 1943 wurden Sophie Scholl, Hans Scholl und Christoph Probst nach Verhaftung, einem dreitägigen Verhör durch die Gestapo und Schauprozess unter Leitung von NS-"Blut"-Richter Roland Freisler wegen „Wehrkraftzersetzung“, „Feindbegünstigung“ und „Vorbereitung zum Hochverrat“ durch das Fallbeil hingerichtet.

Zuvor hatten sie in der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" durch Verteilen von Flugblättern zum passiven Widerstand der Bevölkerung aufgerufen, um den Krieg zu beenden und sich von der NS-Diktatur abzuwenden.

Anlässlich des 75. Jahrestags findet vor der Neuen Aula (Geschwister Scholl Platz) in Tübingen von 12:30 bis 13:45 Uhr ein stilles Gedenken statt. Die Geschichte der "Weißen Rose" wird auf Plakaten dokumentiert sein.

Die "Weiße Rose" ist heute mehr denn je ein Symbol für beispielhafte Zivilcourage und Widerstand gegen die faschistische Diktatur - nicht nur im politischen, sondern auch im alltäglichen Leben.

Weitere Infos zur Geschichte:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fe_Rose
http://www.weisse-rose-stiftung.de/
http://www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/weisse-rose/

„Ich bin nach wie vor der Meinung, das Beste getan zu haben, was ich gerade jetzt für mein Volk tun konnte. Ich bereue deshalb meine Handlungsweise nicht und will die Folgen, die mir aus meiner Handlungsweise erwachsen, auf mich nehmen.“

CSo ein herrlicher Tag, und ich soll gehen. Aber was liegt an unserem Leben, wenn wir es damit schaffen, Tausende von Menschen aufzurütteln und wachzurütteln.“(am Tag ihrer Hinrichtung, 22. Februar 1943)

(Sophie Scholl)


„Jedes Volk, jeder einzelne hat ein Recht auf die Güter der Welt!“

„Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit, den Ihr um Euer Herz gelegt! Entscheidet Euch, ehe es zu spät ist!"

Aus dem V. Flugblatt der Weißen Rose