Die NATO im Neuen Kalten Krieg

05.03.2018 20:00

Spätestens seit dem Ausbruch der Ukraine-Krise hat sich das westlich-russische Verhältnis in einem Maße verschlechtert, dass heute vielerorts von einem Neuen Kalten Krieg die Rede ist. Glaubt man westlichen Vertretern aus Militär und Politik, so trägt ausschließlich Russland hierfür die Verantwortung, schließlich habe das Land leichtfertig die ihm nach dem – vorläufigen – Ende des Kalten Krieges ausgestreckte Hand weggeschlagen. Demgegenüber beschreibt der Referent, dass es vor allem die NATO war, die bereits kurz nach dem Ende der Blockkonfrontation die Weichen in Richtung eines Neuen Kalten Krieges gestellt hat. Vor allem geht er aber auf die bedrohlichen Aufrüstungsmaßnahmen der jüngeren Vergangenheit ein, die auch, aber nicht nur die NATO-Ostflanke betreffen. Sie bergen ein enormes Eskalationspotenzial, was es umso problematischer macht, dass Deutschland in dieser Auseinandersetzung buchstäblich an vorderster Front kämpft.

Montag, 5. März 2018, 20 Uhr,
Club Voltaire,
Haaggasse 26 b, Tübingen

Es laden ein: Tübinger Friedensplenum / Antikriegsbündnis, Informationsstelle Militarisierung (IMI), Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen(DFG-VK), Tübingen