[RT] ROSA Infocafé: Warum der Kampf gegen Rechts auch immer ein Kampf für sexuelle Selbstbestimmung ist

17.01.2019 19:00

In diesem Vortrag werden wir mit dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung herausarbeiten, warum die AfD (bzw. die Neue Rechte) de facto frauenfeindlich ist.
Daraus folgend soll erläutert werden, warum ein Kampf gegen die neuen nationalistischen Strömungen zwar einerseits immer ein Kampf für Feminismus ist, aber andererseits nur mit Hilfe aller diskriminierungskritischen Strömungen (Antirassismus, Antisexismus, Anti-Homo- und Transphobie) gemeinsam erfolgreich sein kann.
Abschließend sollen Überlegungen angestellt werden, wie dieser Kampf gestaltet werden kann. Was kann man im Großen aber auch Kleinen tun?

Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung ist ein breites Bündnis aus Beratungsstellen, verschiedenen feministischen und allgemeinpolitischen Gruppen, Verbänden, Gewerkschaften und Parteien sowie Einzelpersonen.
Gegründet wurde es 2012 und organisiert seither Proteste gegen den jährlich stattfindenden, bundesweiten “Marsch für das Leben” (vormals “1000 Kreuze Marsch”).
Das Bündnis setzt sich seit 2012 gegen die von christlich-fundamentalistischen Gruppierungen angestrebte Kriminalisierung und moralisch-gesellschaftliche Ächtung von Schwangerschaftsabbrüchen ein. Es verteidigt das Recht auf eine selbstbestimmte Sexualität und fordert eine aufgeklärte Familienpolitik.
Ziel ist es, dass alle Menschen in Deutschland ohne Bevormundung und Diskriminierung über ihr Liebesleben und die eigene Familienplanung entscheiden können und bei der Wahrnehmung ihrer Rechte unterstützt werden, unabhängig von ihrer Herkunft, sexuellen und geschlechtlichen Orientierung oder sozialen, ökonomischen und gesundheitlichen Situation.

17.01.2019 | 19:00 Uhr | Haus der Jugend, Reutlingen
https://www.facebook.com/events/320574352099821/