Militante rechte Netzwerke in der Bundeswehr

05.02.2019 19:00
rechtenetzwerkebundeswehrimilädtein.png

In letzter Zeit tauchen immer neue Details über ein rechtes Netzwerk in der Bundeswehr auf, das Waffenlager anlegte, Todeslisten anfertigte und sich auf die Ermordung politischer Gegner*innen an einem „Tag X“ vorbereitete. Der Focus berichtete von einem konspirativen „Netzwerk aus circa 200 ehemaligen und aktiven Bundeswehrsoldaten“.
Auch der mutmaßliche Rechtsterrorist Franco A. soll Teil dieses Netzwerks sein. Ein Schwerpunkt der Aktivitäten dieser Gruppe ist auch die Region zwischen Stuttgart und dem Bodensee, da mehrere Angehörige des Kommando Spezialkräfte (KSK), das in Calw stationiert ist, Teil dieses braunen Sumpfes sind.
Die Verstrickungen des Netzwerks reichen vom Militärgeheimdienst MAD über eine SEK-Einheit bis in den Verteidigungsausschuss des Bundestags hinein.
Zeit, etwas genauer hinzusehen.

Wie immer mit Snacks und Getränke gegen Spende.