1.Treffen des Rojava-Solikomitees Tübingen/Reutlingen im Französischen Viertel Mömpelgardenweg4 Hintereingang /Erdgeschoss 16.30°°

12.02.2019 16:30

Wir laden ein zum 1.Treffen des Rojava-Solidaritätskomitees am 12.Februar um 16.30°° im Französischen Viertel, Mömpelgardenweg 4,Hintereingang,Erdgeschoss.

Presseerklärung des Rojava- Solidaritätskomitees Tübingen/ Reutlingen 29.01.2019
Am 18. Januar 2019 machte das Rojava-Solidaritätskomitee Tübingen/Reutlingen eine Informations- und Protestveranstaltung in Tübingen. Vor einem Jahr ist die türkische Armee in Afrin /Rojava völkerrechtswidrig einmarschiert. Nach zweimonatigem Widerstand der Selbstverteidigungskräfte wurde Afrin am 18. März 2018 von Truppen des faschistischen Erdogan-Regimes und Dschihadisten besetzt. Seitdem fliehen Menschen vor Plünderungen, Morden, Vergewaltigungen, ethnischen Säuberungen. Aktuell ist jetzt auch die kurdische Bevölkerung und die demokratische Selbstverwaltung in dem vor 4Jahren vom IS befreite Kobane und in Cizire bedroht. Wegen den Erfolgen der kurdischen und arabischen Selbstverteidigungskräfte (QSD ) gegen die IS-Schreckensherrschaft und dem angekündigten Rückzug der USA setzt Erdogan alle Mittel in Bewegung um jetzt Gebiete der Autonomieverwaltung Nord- und Ostsyrien anzugreifen. Türkisches Militär wurde in Stellung gebracht. In der Veranstaltung wurde mit einem Film über die weitgehenden Errungenschaften in Rojava berichtet, von demokratische Strukturen, nie gekannten Frauenrechten, dem friedlichen Zusammenleben von Kurden, Arabern, Jesiden und anderen Völkern. Rojava , das Projekt für Freiheit und Demokratie im Nahen Osten ist ein positives Beispiel zur Beseitigung von Fluchtursachen. Die Teilnehmer protestieren gegen den drohenden Angriff auf Rojava durch das Erdogan-Regime auch mit Hilfe von deutschen Waffen, gegen die deutsch-türkische Regierungs-Zusammenarbeit und gegen die Kriminalisierung der kurdischen und demokratischen Bewegung.
Das Afrin-Solidaritätskomitee Tübingen/Reutlingen hat beschlossen in Zukunft als Rojava-Solidaritätskomitee zu arbeiten