Was bedeutet Maschinelles Lernen für Cloud-Anbieter wie Amazon und Atos?

Pressemitteilung: KI as a (Cloud)Service oder: was bedeutet Maschinelles Lernen für Cloud-Anbieter wie Amazon und Atos (Veranstaltung am 26.3.2019 um 18:00 Uhr im Kupferbau Tübingen)

Das Bündnis gegen das Cyber Valley freut sich, eine Veranstaltung zum Thema Künstliche Intelligenz und Cloud-Dienste ankündigen zu können. Der Referent, Arkadi Schelling, ist Mathematiker und hat in der Berliner StartUp-Szene selbst mit Amazon Web Services gearbeitet. Dabei musste er feststellen, wie einfach es Cloud-Dienstleister Unternehmen machen, mit den von ihnen angebotenen KI-Anwendungen NutzerInnen zu überwachen. Seit dem arbeitet er wieder als wissenschaftlicher Angestellter der Uni Bremen und beschäftigt sich kritisch auch mit den militärischen Anwendungen der Künstlichen Intelligenz und den gesellschaftlichen Auswirkungen der Auslagerung von Daten an Dienstleister wie Amazon und Atos, die beide Standorte in Tübingen aufbauen.

“Erst kürzlich wurde bekannt, dass nun auch die Bundespolizei die Aufnahmen ihrer Bodycams auf Amazon-Servern speichert und dabei Amazon Web Services nutzt. Insofern freuen wir uns, dass Arkadi Schelling seine praktischen und wissenschaftlichen Erfahrungen mit diesen Diensten in Tübingen vorstellt”, so Leo vom Bündnis gegen das Cyber Valley. In Tübingen werde zwar intensiv über Amazon diskutiert, die geheimdienstlichen und militärischen Dienstleistungen des Konzerns würden dabei aber gerne verleugnet. Ebenfalls sei bislang wenig darüber gesprochen worden, dass die Cloud der Bundeswehr von Atos verwaltet wird, einem europäischen Großkonzern, der durch die Übernahme eines Tübinger StartUps nun auch hier einen Standort unterhält.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 26.3.2019, um 18 Uhr im Hörsaal 22 des Kupferbaus der Uni Tübingen statt.

Veranstaltungsankündigung:
http://www.tueinfo.org/cms/node/25212
https://nocybervalley.de/