Faschistische Avantgarde - Student*innen und Nationalsozialismus

02.05.2019 20:00

Zeit: 20.00 Uhr
Ort: Kupferbau Hörsaal 23

Alljährlich ist in jeder bedeutenden und weniger bedeutenden
Zeitung die Rede vom studentischen Widerstand gegen den
Nationalsozialismus. Ob in der Schule, an der Uni oder in den
Nachrichten, wenn es um Student*innen und Nationalsozialismus
geht, hört man fast ausschließlich von der weißen Rose, sogar die
AfD beruft sich auf sie. Doch wieviel Wahres ist an diesem Bild
einer vermeintlich antifaschistischen akademischen Geschichte?
Doch welchen Beitrag zum Nationalsozialismus haben Studenten
damals geleistet? Welche Rolle spielten dabei ASten, studentische
Verbindungen und der Nationalsozialistische Deutsche
Studentenbund? Diesen Fragen geht der Vortrag „Faschistische
Avantgarde? – Student*innen und Nationalsozialismus“ nach,
indem er die agierenden Gruppen und deren Ideologien betrachtet. An
drei konkreten Fallbeispielen soll gezeigt werden, wie diese
Gruppen zur Weimarer Republik agierten und was ihre Handlungen
konkret bedeuteten.
Der Blick auf die studentische Geschichte
und die Ideologie der Studenten im Vorfeld und
während des Nationalsozialismus ist
eine Auseinandersetzung, der allzu oft aus dem Weg
gegangen wird. Die Aufarbeitung dieser Zeit von
studentischer Seite konzentrierte sich hauptsächlich
auf die Geschichte der Professoren und die
Hochschulstruktur, in vielen Fällen werden bestenfalls
die Bücherverbrennungen thematisiert.
Doch welchen Beitrag zum Nationalsozialismus haben Studenten
damals geleistet? Welche Rolle spielten dabei ASten, studentische
Verbindungen und der Nationalsozialistische Deutsche
Studentenbund? Diesen Fragen geht der Vortrag „Faschistische
Avantgarde? – Student*innen und Nationalsozialismus“ nach,
indem er die agierenden Gruppen und deren Ideologien betrachtet. An
drei konkreten Fallbeispielen soll gezeigt werden, wie diese
Gruppen zur Weimarer Republik agierten und was ihre Handlungen konkret bedeuteten.
Eine Veranstaltung
des AK Neue Rechte
gefördert durch den Stura der Uni Tübingen

Der Vortrag wird gehalten von Tobias Eisch.