Gegen den Angriff auf Nordsyrien/Rojava

Am 6.11.2019 versammelten sich ca. 60 Menschen in Tübingen vor der Stiftskirche um dort gegen den völkerrechtswidrigen Angriff der Türkei auf Nordsyrien/Rojava zu protestieren. Die BRD hat immer wieder die Türkei mit Waffen beliefert, unter anderem Leopard2-Panzer, die auch im jetzigen Krieg verwendet werden. In Rojava wird versucht eine basisdemokratische und anti-patriarchale Gesellschaft aufzubauen, was dem faschistischen Diktator Erdogan und den von ihm unterstützen jihadistischen Banden - die teilweise aus ehemaligen IS-Terroristen bestehen, ein Dorn im Auge ist.
In den Redebeiträgen, die nur von Frauen gehalten wurden lag der besondere Fokus auf der Solidarität mit den Frauen von Rojava und den drastischen Folgen des Kriegs für die Zivilbevölkerung. Thematisiert wurden auch die zahlreichen Rüstungsbetriebe, in der Umgebung die am schmutzigen Krieg der Türkei verdienen. Deutschland war zeitweise der zweitgrößte Waffenexporteur an die Türkei. Anstatt die Türkei mit Sanktionen zu belegen, Hermesbürgschaften für Geschäfte mit der Türkei zu stoppen und ab sofort keine Waffen mehr zu liefern, scheint die Regierung keine Probleme mit einem Krieg zu haben, der der ethnischen Säuberung dient. Die Bevölkerung soll von dort vertrieben werden um syrische Flüchtlinge aus der Türkei anzusiedeln - alles finanziert durch den "Flüchtlingspakt" den die EU mit der Türkei abgeschlossen hat.

Kundgebung Gegen den Angriff auf Nordsyrien/Rojava