Broken – a Palestinian Journey Through Internationel Law

21.11.2019 18:30

Vorstellung des Dokumentarfilms mit dem Regisseur Mohammed Alatar (engl. mit dt. Untertiteln)

21.11.2019
Donnerstag, 18:30 Uhr

Neue Aula, Hörsaal 10, Geschwister-Scholl-Platz, Tübingen

Im Zentrum von „Broken – a Palestinian Journey Through Internationel Law“ steht die völkerrechtliche Bewertung der von Israel errichteten Sperranlage zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten. 2002, nach Beginn der zweiten Intifida, hatte Israel damit begonnen, diese zu errichten. Der Internationale Gerichtshof in Den Haag wurde von den Vereinten Nationen damit beauftragt, diese Mauer juristisch, d. h. vor allem völkerrechtlich, zu bewerten.
2004 erklärte dieses Gericht die Mauer für illegal und die Versammlung der Vereinten Nationen bekräftigte dieses Urteil mit großer Mehrheit. Aber es blieb bisher weitgehend folgenlos, u. a. deshalb, weil die USA ein Veto gegen diese Entschließung eingelegt hatten.
Mohammed Alatar hat mit einigen der an dieser Entscheidung beteiligten Richter ausführliche Interviews führen können – auch mit dem US-Amerikaner, der sich mit einem Minderheitsvotum gegen den Urteilsspruch ausgesprochen hatte.
So kommen sowohl juristische und politische Fragen zur Sprache als auch ethische Überlegungen dieser hochrangigen Juristen.
Dem palästinensischen Regisseur Mohammed Alatar geht es, wie schon mit seinem Film „Jerusalem – The East Side Story“, den er ebenfalls in der vhs Reutlingen vorgestellt hat, um einen für beide Konfliktparteien gangbaren Interessensausgleich.

Veranstalter:
Volkshochschule Reutlingen in Zusammenarbeit mit Evang. Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit (EZEF, info@ezef.de, www.ezef.de)

(Eintritt frei)