[Hrbrg] Gegen den „Bürgerdialog“ der AfD mit Markus Frohnmaier im Klosterhof

Auch 2020 gilt: Keine Ruhe den rechten Hetzern in Herrenberg!

Gegen den AfD „Bürgerdialog“ mit Markus Frohnmaier am 18.01 im Klosterhof Herrenberg.

Zugtreffpunkt für Tübingen: Samstag, 18. Januar 16:00 Tübingen HBF Vordereingang

Neues Jahr, neue AfD Veranstaltung in Herrenberg. Am 18.01.2020 will die AfD ab 18: 00 im Klosterhof in Herrenberg einen „Bürgerdialog“ mit Markus Frohnmaier veranstalten.

Dieses Mal findet die Veranstaltung der AfD aber nicht wie bisher üblich im Kronawirt in Herrenberg-Gültstein, sondern im Klosterhof in Herrenberg statt. Aufgrund unserer kontinuierlichen Proteste vor Ort wurde der AfD und den Betreibern der Gaststätte wohl der Druck sich im Kronawirt zu treffen zu groß. Deshalb weicht sie nun in den Klosterhof in Herrenberg aus. Ein klarer erster Erfolg unseres langen Atems, immer wieder gegen die AfD nach Gültstein zu fahren. Nun heißt es für uns, die AfD im Klosterhof in Herrenberg mit unserem Protest zu konfrontieren und hier genauso klar zu machen, dass die Hetze der AfD dort keinen Platz hat.

Zu den in der Vergangenheit monatlich stattfindenden Stammtischen in Gültstein hat sich der Ortsverband Herrenberg bereits Rechte aller Couleur, wie unter anderem Oliver Hilburger, Christina Baum, oder Dirk Spaniel eingeladen.

Dieses Mal haben sich die Hetzer den rechten Hardliner Markus Frohnmaier in den Klosterhof zum „Bürgerdialog“ eingeladen. Frohnmaier ist der AfD Bundestagskandidat für Böblingen und starker Bezugspunkt für den AfD Kreisverband Böblingen, zu dem der Ortsverband Herrenberg zählt. Frohnmaier gehört zu einem der ersten Unterzeichner der sogenannten „Erfurter Resolution“, welche zentrales Moment der Rechtsentwicklung der AfD war und vom faschistischen „Flügel“, zu dem Frohnmaier gehört, selbst als „Geburtsurkunde“ bezeichnet wird. Anhand von Frohnmaier lässt sich auch gut die Vernetzung der AfD zu anderen Akteuren der extremen Rechten sehen. Frohnmaier selbst ist mutmaßlich Mitglied der faschistischen „German Defence League“ gewesen und beschäftigte den Herausgeber von Zuerst! (extrem rechte Zeitung) als Mitarbeiter. Außerdem ist Frohnmaier Sprecher von Alice Weidel und war bis 2018 Vorsitzender der Jungen Alternative.

Die AfD Herrenberg lädt sich kontinuierliche hochkarätige und extrem rechte Gäste ein und will sich in Herrenberg nachhaltig etablieren. Sie daran zu hindern liegt an uns. Jetzt müssen wir öffentlichen Druck auf den Klosterhof ausüben und konkret vor Ort die Veranstaltung der AfD stören, damit diese in Zukunft auch im Klosterhof keine Veranstaltungen mehr durchführt.

Denn wir dürfen es nicht zulassen, dass es zur Normalität wird, dass sich Faschisten öffentlich angekündigt regelmäßig hier in der Region treffen, sondern müssen dem Deutschlandweiten Rechtsruck, der vor Allem durch die AfD vorangetrieben wird, ganz konkret und hier vor Ort entgegentreten und der AfD klar machen, dass es keinen ruhigen Raum für rechte Hetze gibt. Sei es in Gültstein, im Klosterhof oder sonst wo. Lasst uns darum gemeinsam die AfD Mitgliederversammlung im Klosterhof stören und verhindern.

Kommt deshalb alle am 18. Januar um 17:00 zum Bronntor in Herrenberg , denn egal ob Kronawirt, oder Klosterhof – kein Raum den braunen Hetzern!

Es Grüßen: Die Antifaschistische Aktion Herrenberg, das Offene Treffen gegen Faschismus und Rassismus Tübingen und das Antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart und Region