LESUNG/GESPRÄCH «Je dunkler die Nacht...» Widerstandsgruppe Schlotterbeck, zu der zwei Reutlinger*innen gehörten.

29.01.2020 19:30

Im FranzK

Noch 1945 verfasste der in Reutlingen geborene Friedrich Schlotterbeck seine Erinnerungen «Je dunkler die Nacht ... Erinnerungen eines deutschen Arbeiters», ein ebenso persönliches wie mitreißendes Zeitdokument über Widerstand, Haft und Flucht im Nationalsozialismus. Schlotterbeck, dessen ganze Familie, darunter die Reutlingerin Gertrud Lutz, Opfer des NS-Terrors wurde, wirkte nach dem Zweiten Weltkrieg in Stuttgart (u.a. als Präsident des Roten Kreuzes Württemberg-Badens und der VVN). Er lebte später in der DDR, wo er in den 1950er-Jahren in Ungnade fiel und einige Jahre in Haft verbrachte. Er war befreundet mit Christa Wolf, die auch ein Nachwort zu seinem Roman verfasste. Der Abend besteht aus einer Lesung aus dem jüngst wieder aufgelegten Roman, aus der Rekonstruktion des historische Bezug zu Reutlingen und einer Diskussion um ein mögliches Vermächtnis für die Zukunft.

Diese Veranstaltung steht im Rahmen der Reutlinger Reihe zum 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz. Der Eintritt ist frei! Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

Veranstaltung des Kulturzentrums franz.K in Kooperation mit dem Verein für Verfolgte des Naziregims - Bund der Antifaschisten (VVN - BdA) Reutlingen und Tübingen-Mössingen, dem offenen Treffen gegen Faschismus und Rassismus (OTFR) in Tübingen sowie der Rosa-luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

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