Nachbericht: Solidarität heißt zusammenstehen!

Am 22.03. kam es in den frühen Morgenstunden zu mehreren Hausdurchsuchungen bei Antifaschist*innen in Stuttgart, Villingen-Schwenningen und auch in Tübingen. Sie sind Teil der steigenden Repression gegen die antifaschistische Bewegung und die radikale Linke in der gesamten BRD, insbesondere in Süddeutschland. Als Vorwände dienten dieses mal neben einer angeblichen Beteiligung an der sogenannten „Stuttgarter Krawallnacht“ auch eine antifaschistische Demonstration gegen einen stadtbekannten Neonazi in Konstanz.

In Solidarität mit den von Hausdurchsuchungen betroffenen Antifaschist*innen versammelten sich noch am Dienstag Abend spontan c.a. 80 Antifaschist*innen auf dem Hiolzmarkt. In einer Rede wurde deutlich gemacht, dass die Repression einzelne getroffen hat, aber der antifaschistischen Bewegung im Gesamten gilt. Um die Repression ins Leere laufen zu lassen ist unsere gegenseitige Solidarität notwendig und vor allem gilt: Wir lassen uns von der Repression in unserem Kampf gegen Faschismus, Rassismus und Unterdrückung nicht vom bürgerlichen Staat und seinen Lakaien einschüchtern!

Im Anschluss an die Kundgebung formierte sich noch eine kämpferische und lautstarke Sponti durch die Tübinger Innenstadt um zu zeigen, dass wir der Repression gemeinsam und Entschlossen entgegentreten.

Nicht auf diesen Staat vertrauen – Gegenmacht von unten bauen!

Antifaschismus bleibt legitim & notwendig!