Ostermarsch 2022: Aufruf und Anreise aus Tübingen

Der Krieg in der Ukraine und die forcierte Aufrüstung stehen dieses Jahr im Mittelpunkt der Ostermärsche der Friedensbewegung. Zur Beteiligung und gemeinsamen Fahrt nach Stuttgart rufen aus Tübingen auf: Deutsche Friedensgesellschaft DFG-VK, DGB-Kreisverband Tübingen, Die Linke Kreisverband Tübingen, Friedensplenum-Antikriegsbündnis, Friedensmahnwache, Gesellschaft Kultur des Friedens, Informationsstelle Militarisierung (IMI), Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschist*innen (VVN-BdA), Wählervereinigung Tübinger Linke.

Schluss mit Krieg!

Statt 100 Milliarden für die Bundeswehr:

Abrüsten! Atomwaffen abschaffen! Klima retten!

Ostersamstag, 16. April 2022, Stuttgart

Auftaktkundgebung 12 Uhr, Oberer Schlossgarten – vor dem Staatstheater (5 min vom Hbf.)

Abschlusskundgebung Schlossplatz

Redebeiträge u.a. von Heike Hänsel, Christoph Marischka (IMI), Silvia Bock (Pressehütte Mutlangen), Wolfgang Gramer (Pax Christi).

Treffpunkt zur Fahrt nach Stuttgart mit der Bahn: Samstag, 16.4.2022, 10:00 Uhr,

Eingangshalle des Tübinger Hauptbahnhofs

Abfahrt mit der Ammertalbahn nach Herrenberg: 10:17 Uhr, Gleis 13 (die Strecke über Plochingen ist gesperrt)

Aus dem Aufruf zum Ostermarsch 2022 in Stuttgart:

Schluss mit Krieg!

Statt 100 Milliarden für die Bundeswehr:

Abrüsten! Atomwaffen abschaffen! Klima retten!

Der Krieg in der Ukraine hat Entsetzen, Ohnmacht, Angst, Solidarität und Mitgefühl ausgelöst und ist in diesem Jahr unser wichtigstes Thema beim Ostermarsch.

Die russische Armee ist am 24. Februar völkerrechtswidrig in die Ukraine einmarschiert. Wir verurteilen diesen kriegerischen Angriff scharf. Der Überfall Russlands ist durch nichts zu rechtfertigen, auch nicht durch den achtjährigen Bürgerkrieg in der Ostukraine.

Unsere Solidarität gilt den Menschen, die Opfer dieses Krieges sind und denjenigen in der Ukraine, in Belarus und Russland und weltweit, die für einen Stopp des Krieges und eine friedliche Zukunft eintreten.

Bereits 1999 führte die NATO gegen Jugoslawien mitten in Europa Krieg. Auch dieser neue Krieg zeigt, dass Friedenssicherung größte Priorität haben muss.

Die jahrelange Politik der Aufrüstung, der Konfrontation und der NATO-Osterweiterung hat nicht zu mehr Sicherheit, sondern zu Krieg und einer andauernden Gefahr auch der atomaren Konfrontation geführt.

Die Gefahr eines Atomkrieges ist heute so groß wie zuletzt in der Kuba-Krise. Nicht nur die Zahl der einsatzbereiten Atomwaffen steigt, sondern auch die der Kampfdrohnen und Hyperschallraketen.

Die jetzt von der NATO, der EU und der Bundesregierung beschlossenen militärischen Maßnahmen werden das gegenseitige Wettrüsten und die Kriegsgefahr nicht bannen, sondern befeuern.

Die gigantische Erhöhung des Rüstungshaushaltes um 100 Milliarden, die sogar im Grundgesetz verankert werden soll, zusätzlich zu 2% des Bruttosozialprodukts für Rüstung, lehnen wir entschieden ab.

Die 100 Milliarden brauchen wir dringend für die Energiewende, für Bildung und Gesundheit…

Mehr hier:

//www.friedensnetz.de/

Ostermarschflyer:

//www.friedensnetz.de/termine/2022/Ostermarschflyer%202022%20v1%20RGB-kk.pdf