Karls Antirassismus – Eine marxistische Kritik der „postmodernen Identitätslinken“ und des identitätspolitischen Antirassismus

Wenn Antirassismus nicht in einem Kontext antikapitalistischer Kämpfe eingebettet wird, läuft er Gefahr zum Kampf für Chancengleichheit in einer neoliberalen Welt zu verkommen. Könnte er so eines Tages erfolgreich sein, gäbe zwar noch Superarme und Superreiche, diese wären aber nicht mehr so sehr nach Hautfarbe sortiert wie heute. Was wäre dann gewonnen?

Nichts. Und zu dieser Klassenblindheit trägt die postmoderne Identitätspolitik, die Vielerorts als radikal-linke Position verstanden wird, leider bei. Am Beispiel des Antirassismus zeigt die tübinger Gruppe der Kommunistischen Organisation auf, wie schon Marx und Engels Antikapitalismus mit Antirassismus verbinden konnten und was wir heute für daraus lernen können. Eine fundierte und sachliche Kritik von links, die unabhängig von der Sympathie gegenüber dessen Autor*innen, eine sachliche Ankündigung auf Tueinfo verdient.

Eine marxistische Kritik der „postmodernen Identitätslinken“ und des identitätspolitischen Antirassismus