Solidarnetz Das Netzwerk für solidarische Bezugsgruppen – gemeinsam in eine befreite und solidarische Gesellschaft

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Nach der Arbeit, der Schule, der Ausbildung bleibt oft nur noch wenig Zeit und Energie, um an dem dringend nötigen gesellschaftlichen Wandel zu arbeiten. Es ist kaum möglich, mit den immer schnelleren und drastischeren Krisen des Kapitalismus Schritt zu halten. An eine wirklich transformative Praxis ist nicht zu denken, zwischen irgendwie mit Lohnarbeit über die Runden kommen und dem ständigen Reagieren auf die nächste Grausamkeit, die nächste Umweltkatastrophe, den nächsten rassistischen Anschlag.
Vereinzelt stehen wir den ausbeuterischen Systemen scheinbar machtlos gegenüber. Nach ein paar Jahren Aktivismus bleibt dann oft nur Resignation und Burnout.
Es ist höchste Zeit, sich grundlegend anders zu organisieren. Wir müssen nicht nur gemeinsam kämpfen, sondern auch gemeinsam dafür sorgen, dass alle genug zum Leben haben, sich erholen, über Visionen, Utopien und Erlebtes sprechen können.

Vereinzelt stehen wir den ausbeuterischen Systemen scheinbar machtlos gegenüber. Nach ein paar Jahren Aktivismus bleibt dann oft nur Resignation und Burnout.

Es ist höchste Zeit, sich grundlegend anders zu organisieren. Wir müssen nicht nur gemeinsam kämpfen, sondern auch gemeinsam dafür sorgen, dass alle genug zum Leben haben, sich erholen, über Visionen, Utopien und Erlebtes sprechen können.

 

Wir wollen uns in solidarischen Bezugsgruppen organisieren. Wir teilen finanzielle, emotionale und andere Ressourcen und übernehmen langfristig füreinander Verantwortung. Im Aktivismus während und nach Aktionen, im Leben, in der Reproduktion (z.B. Haushalt und Care-Arbeit). So ermöglichen wir uns gegenseitig die politische Veränderung in den Mittelpunkt unseres Lebens zu stellen.

Weil wir den Zumutungen des Kapitalismus, wie Verwertungszwang und Diskriminierung, gemeinsam begegnen, nehmen wir ihm viel von seiner Macht über uns Einzelne. Dadurch ist mehr Zeit und Energie für Engagement, Aktionen, Freizeit, Träumen, Kämpfen und Diskutieren. Und wir probieren gleichzeitig im Kleinen aus, wie eine gesellschaftliche Organisation jenseits von Markt und Staat, Tauschlogik und Herrschaft, Konkurrenz und bürgerlichen Normen aussehen kann.

Wie das funktioniert und was das mit uns macht, möchten wir mit euch teilen und diskutieren.